Am 17. Dezember startete der diesjährige Hüggel Cup des SV Ohrbeck. Seit 1989 gilt der Hüggel Cup als Hallenmeisterschaftsturnier für den Osnabrücker Südkreis

 Im Qualifikationsturnier startete unsere 2. Herrenmannschaft in der Gruppe 4. Mit einer 4:0 Auftaktniederlage gegen die 3. Mannschaft der SpvG Gaste-Hasbergen und einem glatten 7:1Sieg gegen den TuS Glane III und der nicht Teilnahme der Mannschaften SC Glandorf II und der SpvG Niedermark II qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Stefan Meredig für die Qualifikations-Endrunde des Hüggel Cups 2011. In der Qualifikations-Endrunde traf die „zweite“ dann auf die Mannschaften des SV Bad Laer 2, BSV Holzhausen 2 und der SpvG Hasbergen 3. Nach einem Auftaktsieg mit 5:1 gegen die 3. Mannschaft von Gaste Hasbergen verlor man das zweite und dritte Spiel mit 2:7 gegen Bad Laer und 0:1 gegen Holzhausen. Diese Ergebnisse reichten dann nur zum 4. Platz in der Endrundengruppe 1. Allerdings ist es dennoch ein schöner Erfolg unter den letzten 8 Mannschaften in der Qualifikationsrunde gewesen zu sein. Als negativer Beigeschmack sind die 3 roten Karten zu werten, die man sich in dieser Endrunde wie auch immer eingehandelt hat und nicht zum positiven Auftreten unseres Vereines beitragen.


Am 21.12.2011 griff dann unsere „erste“ mit Coach Nuccio Sappupo in der Vorrundengruppe 3 in das Geschehen ein. Mit dem Bezirksligisten Hagener SV und der 2. Mannschaft der Bezirksligamannschaft des SV Bad Laer sowie der 2. Mannschaft des Kreisklassenteilnehmers SpvG Niedermark bekam man schon zum Start eine starke Gruppe zugelost. Im ersten Spiel gegen die SpvG Niedermark gewann man 4:0. Anschließend bekam man eine glatte Niederlage mit 6:1 gegen den Hagener SV. Im letzten Spiel gegen den SV Bad Laer musste sich entscheiden, wer als Tabellenzweiter in die Zwischenrunde einziehen wird. In einem abwechslungsreichen Spiel bis zum 2:2 übernahm dann in den letzten Minuten der zweiten Hälfte unsere Mannschaft klar das Zepter. Mit einem dann auch verdienten 5:3 Sieg sicherte sich unsere Mannschaft den zweiten Platz (6 Punkte) hinter dem Spitzenreiter Hagener SV (7 Punkte) in dieser Gruppe. Mit diesem zweiten Platz rutschte man in die wohl stärkste Zwischenrundengruppe des Hüggel Cup 2011. Negativer Beigeschmack war eine rote Karte gegen einen unserer Spieler. Ob diese berechtigt war oder nicht rückt erst einmal in den Hintergrund. Tatsache ist, dass es zum einen wieder einmal zeigt, wie negativ wir als Verein anscheinend bei den Schiedsrichtern ankommen (was nicht an den Schiedsrichtern liegt, sondern am eigenen Auftreten aus der Vergangenheit). Zum zweiten, positives Auftreten nicht gewürdigt wird.

Mit den beiden Landesligisten SC Melle 03 und SV Viktoria 08 Georgsmarienhütte und dem Bezirksligisten SpvG Gaste-Hasbergen war man in einer klaren Außenseiterrolle in der Zwischenrunde. Im ersten Spiel, das am 27.12.2011 stattfand, verlor man klar mit 6:2 gegen den Topfavoriten SC Melle 03 mit dem Top Sturmduo Yakub Akbayram (18 Treffer) und Fatmir Dusinovic (17 Treffer). Im zweiten Spiel gegen den 2. Landesligisten SV Viktoria 08 Georgsmarienhütte konnte man mit einem 1:1 einen Achtungserfolg erzielen. Dadurch, dass die Viktoria aus Georgsmarienhütte alle ihre 3 Zwischenrundenspiele unentschieden spielte und somit nicht mehr in die Endrunde einziehen konnte, kam es im letzten Gruppenspiel gegen die SpvG Gaste-Hasbergen zum Endspiel zum Einzug in die Endrunde des Turnieres. Leider verlor man dieses Spiel nur sehr knapp mit 5:4. So zog dann die SpvG Gaste-Hasbergen in die Endrunde und unsere Mannschaft belegte dann den 4.Platz der Zwischenrundengruppe. Das kleine Finale gewann dann die Mannschaft des BSV Holzhausen gegen den Hagener SV klar mit 7:1. Im Finale der Endrunde setzte sich der Topfavorit SC Melle 03 dann mit 4:2 gegen den SV Bad Laer durch. Somit gewann der SC Melle 03 den Titel des Hüggel – Cup 2011. Abschließend kann man sicherlich mit dem sportlichen Abschneiden zufrieden sein. Und man kann sich auf den kommenden Dachser Cup am 21.01.2011 freuen bei dem unsere „junge“ Mannschaft wieder den ein oder anderen „Hochkaräter“ ärgern könnte.